Archiv für 31. Juli 2009

Günstiges 17,3-Zoll Notebook bei Dell

Der amerikanische Computerhersteller Dell bringt mit seinem Modell Inspiron 17 ein Notebook mit 17,3-Zoll Display zum Preis eines Netbooks auf den Markt: Ab 399 Euro wird das Inspiron 17 angeboten.

Die günstigste Basisversion des Inspiron 17 ist mit einem 2,2 GHz Celeron-Prozessor ausgestattet. Der Arbeitsspeicher umfasst 1 GByte und die Festplatte 160 GByte. Für die Grafik zeigt sich der Chipsatz 4500MHD verantwortlich. Das große 17,3-Zoll Display bietet eine Auflösung von 1600 x 900 Pixeln.

Erweiterungen sind bis zu einer Festplatte von 500 GByte und einem Arbeitsspeicher von 8 GByte möglich. Alternativ zur Standardgrafik kann das Inspiron 17 mit einer ATi HD4330 oder einer Mobility Radeon HD4330 bestückt werden.

Ab September ist eine Verbesserte Full HD-Auflösung mit 1920 x 1080 erhältlich. Preislich bewegt sich das große 17,3-Zoll Notebook im Netbook-Segment. Mit seinem Gewicht von drei Kilogramm nimmt das Inspiron 17 aber lieber auf dem Schreibtisch statt auf dem Schoß Platz.

CPU-Z 1.52.1 liefert detaillierte Hardware-Informationen

Soeben ist die überarbeitete Version des kostenlosen Tools CPU-Z erschienen. CPU-Z analysiert die Prozessordetails und bietet seit der Version 1.52 auch Informationen zu im System befindlichen Grafikkarten. Das Tool liefert umfangreiche Informationen über den verwendeten Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher. Die überarbeitete Version 1.52.1 ist jetzt erschienen und steht zum kostenlosen Download bereit.

CPU-Z gibt alle Prozessordetails an: Produktname, Stepping, Kernspannung und unterstützte Befehlssätze. Das Tool analysiert als unabdingliches Helferlein in der Testumgebung auch den Cache, das Mainboard, Arbeitsspeicher, SPD und Grafikkarte.

Neuerungen der 1.52-Version:

Neues Design mit “Graphics” Tab.
Neue 64-bit version
NVIDIA nForce 980a Chipset Unterstützung
Intel Core i5 und Core i3 Prozessoren
Intel Atom Z530, Pentium DC E6300 (2.8GHz), Core 2 Solo Prozessoren
Intel P55 and US15W Chipsatz Support
AMD Phenom TWKR Support
AMD Phenom X2 “Callisto” und Athlon X2 “Regor” Prozessoren
AMD Opteron 6-core “Istanbul” Prozessor
Support für Windows 7
Neue Intel-Logos

Was man auch noch wissen sollte…

…ist, welchen Arbeitsspeicher man in seinem PC oder Notebook oder Netbook verwendet. Nach einigen Jahren der Nutzung werden die wenigsten das noch wissen. Nun könnte man ja den PC aufschrauben und nachsehen, wäre eine Möglichkeit. Eine weitere Möglichkeit sind kleine Tools, die man sich meist kostenlos auf den Rechner holen kann. Diese lesen die relevanten Daten aus und zeigen dem Nutzer dann die gewünschten Informationen an.

Der Arbeitsspeicher ist ein Teil eines komplexen Systems, ohne ihn würde ein PC nicht funktionieren. Erhältlich ist er in Riegeln, die Speicherbausteine enthalten. Diese Speicherbausteine haben eine unterschiedliche Größe, je nachdem, was gewünscht ist. Die meisten der heutigen Arbeitsspeicher umfassen etwa 1 bis 2 GB. Im Laufe der Zeit wurden die Speichermodule immer wieder verbessert, mittlerweile ist man vom Ursprung SDRAM bei DDR2 – dem gängigsten Speichermodul – und DDR3 Ram – der absoluten Neuheit – angekommen.

Mit diesen Informationen allein ist es jedoch nicht getan, wenn man seinen Arbeitsspeicher austauschen möchte. Auch auf die Taktfrequenzen kommt es an. Diese werden in MHz angegeben und drücken die Schnelligkeit aus, mit welcher die Daten verarbeitet werden. Die Taktung sollte gleich sein, denn ansonsten bestimmt das langsamste Modul den Rhythmus. Wenn Beispielsweise ein Modul 1 GB besitzt und das andere 800 MB, dann arbeitet der Rechner nur mit einer Leistung von 800 MB, da mehr bei dem kleineren Modul einfach nicht möglich ist. Die tatsächliche Leistung beider Speichermodule kann also nicht ausgenutzt werden. Weiterhin wird bei den Arbeitsspeichern auch noch zwischen normalem und Dual-Channel unterschieden. Dual-Channel bedeutet, dass zwei gleichgroße Speicherriegel gleichzeitig bedient werden. Dies erhöht die Arbeitsleistung, da statt der 64 Bit – die regulär über den Datenbus verarbeitet werden – nun die doppelte Menge an Informationen verarbeitet werden können.

Der Austausch des Arbeitsspeichers im Notebook

Um seinen Arbeitsspeicher im Notebook aufzurüsten, hat man zwei Möglichkeiten. Die erste ist: Man wagt es sich selbst, die zweite ist: Man geht zum Händler und lässt den machen.

Der Selbstaustausch:

Eigentlich ist es nicht schwer, sein Notebook selbst aufzurüsten, sofern man sich ein bisschen in der Materie auskennt und vor allen Dingen weiß: Was mag mein Notebook, welche Hardware ist kompatibel mit meinem Notebook und welche schrottet es mir, welchen Arbeitsspeicher kriege ich zum Laufen?
Letzteres ist eines der Hauptprobleme, die beim Austausch des Arbeitsspeichers auftreten. Ein Riegel allein funktioniert wunderbar. Kommt ein zweiter dazu passiert gar nichts mehr. Manche Notebooks scheinen auch recht wählerisch zu sein. Nur weil es bei einem funktionierte, bedeutet es noch lange nicht, dass das auch auf das nächste Notebook zutrifft. Da hilft nur eines – probieren. Grundsätzlich sollte man jedoch auch hier dasselbe beachten wie bei einem großen PC – immer zwei gleiche Riegel einsetzen, denn viele Arbeitsspeicher verstehen sich nur mit ihren Familienmitgliedern und halten nichts von Fremden. Außerdem sollte man auch nie versuchen Jung und Alt unter ein Dach zu bekommen. Hier kommt es meistens zu Reibereien, die für Abstürze und ähnliches sorgen.

Wer keine Lust hat, sich damit auseinanderzusetzen, geht zum Fachhändler. Der Vorteil beim Händler liegt auf der Hand. Zum einen weiß er genau, wo sich der Arbeitsspeicher in dem jeweiligen Notebook – Modell befindet, zum anderen hat er viel verschiedene Speichervarianten vor Ort, die alle nacheinander ausprobiert und getestet werden können. Im Regelfall wird man also vor Ort fündig. Außerdem wird das Gerät vor Ort getestet, so dass man das Geschäft meist als glücklicher Kunde verlässt.

Notebooks und Tuning

Die meisten kennen das Problem, nach einiger Zeit wird das Notebook oder Netbook super langsam – selbst eine Schnecke wäre wahrscheinlich schneller – und so wirklich funktioniert gar nichts mehr. Meistens liegt es daran, dass das Notebook schon wieder etwas älter ist und bei den ständigen Änderungen an Software und Co. einfach nicht mehr den gängigen Standards entspricht. Dies führt unweigerlich zu Komplikationen.

Allerdings muss man nicht verzweifeln und gleich an den Kauf eines neuen Notebooks denken. Viel interessanter ist es doch, sein altes Notebook aufzurüsten und somit wieder den aktuellen Standards anzupassen. Im Regelfall ist es viel leichter, ein Notebook aufzurüsten, als es den Anschein hat, denn ein Notebook offenbart sein Innerstes meist sofort, wenn die Bodenplatte entfernt wurde. Mit einem größeren Arbeitsspeicher – meist sind maximal 1 GB Arbeitsspeicher enthalten – kann die Rechenleistung und somit auch die Arbeitsgeschwindigkeit schon um ein vielfaches verbessert werden.
Auch Prozessoren, Festplatten, Grafikkarten u. ä. können problemlos ausgetauscht werden.

Bei all seinen Arbeiten muss man jedoch sehr sorgfältig sein. Eine vorherige Datensicherung sollte grundsätzlich auf dem Programm stehen. Wenn die Veränderungen an dem Notebook innerhalb der Garantiezeit vorgenommen werden und ein Garantiefall eintritt, sollte man das Gerät zurückrüsten, bevor man es in die Reparatur gibt.

Fallen die Preise weiter?

Wie ja alle fleißigen Leser bereits wissen, ist 2008 DAS Jahr gewesen, in dem der „Superarbeitsspeicher“ DDR3 den Hardwaremarkt bereichert hat. Wie ebenfalls alle wissen, kann sich kaum einer den DDR3 auch wirklich leisten, weil er einfach zu teuer ist. Zwar hat sich an den Preisen schon einiges getan, aber trotzdem ist ein DDR3 Speichermodul immer noch viel teurer als der preisgünstige DDR2 RAM.

Die positive Nachricht für alle ist jedoch, dass Intel  Konkurrenz bekommen hat, denn auch AMD hat fleißig an der Entwicklung eines Arbeitsspeichers der DDR3 Kategorie gearbeitet. Zusätzlich hat AMD mit dem RD890 Chipsatz (Sockel AM3) eine Möglichkeit geschaffen, die den DDR3 Ram auch unterstützt. Diese Problematik ist auf den meisten Rechnern zu finden, denn nicht alle unterstützen den DDR3-RAM. Meist ist dieser Arbeitsspeicher nur auf High-End-Rechnern zu finden.

Es dürfte sicherlich interessant sein zu verfolgen, wie weit der Konkurrenzdruck die Preise für den DDR3 nach unten drücken wird und welche Rolle dabei die DDR2 Module übernehmen werden, denn immerhin steht der DDR3-RAM auch in Konkurrenz zu seinen Vorgängern.

Datensicherung

Datensicherung ist ein leidiges Thema, aber es lässt fast keinen Besitzer eines Computers unberührt. Datenverlust führt in den meisten Fällen zu bösen Überraschungen. Falls man sich zu den Glücklichen zählen darf und ein Backup besitzt und dies nicht veraltert ist, muss nur die defekte Festplatte ersetzt werden. Ansonsten beginnt eine Odyssee sondergleichen. Es gibt viele Programme im Internet, die einem bei einem „logischen“ Defekt, also bei einem Defekt, bei dem die Hardware noch in Ordnung ist, weiterhelfen. Handelt es sich jedoch um einen „physikalischen“ Defekt, also um einen Fehler, bei dem die Hardware nicht mehr funktioniert, muss, sofern die Daten unverzichtbar sind, meist ein spezialisiertes Unternehmen konsultiert werden.

Diese Datenrettung könnte mit einfachen Mitteln vermieden werden, indem man regelmäßig Daten sichert. Um Datenverlust vorzubeugen reicht, für eine Privatperson, meist eine Sicherung auf einer externen Festplatte aus. Dies würde in den fast allen Fällen ausreichen um bei einem plötzlichen Defekt des Datenträgers nicht völlig hilflos dazustehen. Aber meist ist der User zu bequem seine Daten regelmäßig zu sichern, da bei modernen Festplatten immer seltener Defekte auftreten. Ein Verlust ist dennoch sehr schmerzlich, denn es bleibt fraglich ob man, zum Beispiel die letzten Urlaubsfotos, für viel Geld von einem spezialisierten Unternehmen zurück holen lässt, da es doch mit einem relativ hohen Kostenaufwand verbunden ist.

Aber nicht nur Privatpersonen können vom plötzlichen Datenverlust betroffen sein, auch Unternehmen sind nicht davor geschützt. Da es das Gesetz in vielen Fällen von Unternehmen verlangt Daten über einen längeren Zeitraum zu sichern, haben viele Unternehmen bereits dementsprechend sichere Vorkehrungen getroffen und sichern regelmäßig ihre Daten. Es gibt sogar Firmen die sich auf Datensicherung und auf Datenrettung spezialisiert haben.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Datensicherung ein oft an Wichtigkeit unterschätztes Thema ist. Bei ausreichender Sicherung würde sich aber im Falle des Falles viel Ärger und Geld sparen lassen.