Um seinen Arbeitsspeicher im Notebook aufzurüsten, hat man zwei Möglichkeiten. Die erste ist: Man wagt es sich selbst, die zweite ist: Man geht zum Händler und lässt den machen.
Der Selbstaustausch:
Eigentlich ist es nicht schwer, sein Notebook selbst aufzurüsten, sofern man sich ein bisschen in der Materie auskennt und vor allen Dingen weiß: Was mag mein Notebook, welche Hardware ist kompatibel mit meinem Notebook und welche schrottet es mir, welchen Arbeitsspeicher kriege ich zum Laufen?
Letzteres ist eines der Hauptprobleme, die beim Austausch des Arbeitsspeichers auftreten. Ein Riegel allein funktioniert wunderbar. Kommt ein zweiter dazu passiert gar nichts mehr. Manche Notebooks scheinen auch recht wählerisch zu sein. Nur weil es bei einem funktionierte, bedeutet es noch lange nicht, dass das auch auf das nächste Notebook zutrifft. Da hilft nur eines – probieren. Grundsätzlich sollte man jedoch auch hier dasselbe beachten wie bei einem großen PC – immer zwei gleiche Riegel einsetzen, denn viele Arbeitsspeicher verstehen sich nur mit ihren Familienmitgliedern und halten nichts von Fremden. Außerdem sollte man auch nie versuchen Jung und Alt unter ein Dach zu bekommen. Hier kommt es meistens zu Reibereien, die für Abstürze und ähnliches sorgen.
Wer keine Lust hat, sich damit auseinanderzusetzen, geht zum Fachhändler. Der Vorteil beim Händler liegt auf der Hand. Zum einen weiß er genau, wo sich der Arbeitsspeicher in dem jeweiligen Notebook – Modell befindet, zum anderen hat er viel verschiedene Speichervarianten vor Ort, die alle nacheinander ausprobiert und getestet werden können. Im Regelfall wird man also vor Ort fündig. Außerdem wird das Gerät vor Ort getestet, so dass man das Geschäft meist als glücklicher Kunde verlässt.