Was die Verbraucher freut, stellt die Speicherhersteller vor ein dauerhaftes Problem: Arbeitsspeicher bleiben auch weiterhin billig. Die taiwanesischen Hersteller rechnen nach eigenen Angaben nicht mit einem kurzfristigen Preisanstieg. 1 Gbit DDR2-RAMs liegen auch in den nächsten Monaten voraussichtlich unter der zwei Dollar-Grenze.
Der taiwanesische Branchendienst DigiTimes zitiert jetzt Peter Su, den Chef des Speicherherstellers Transcend – Su klagt über anhaltend billige Preise für Arbeitsspeicher. Viel Gewinn für Investitionen in neue Technologien bleibt den Herstellern dabei laut Angabe von Su nicht. Die staatliche Memory Company in Taiwan soll ihre Speicherhersteller nun unterstützen, um die preisliche Talfahrt weiterhin durchzustehen.
Schuld an der Krise ist angeblich das Betriebssystem Windows Vista, das sich nicht so gut verkaufte wie geplant und die Speicherhersteller auf ihren Überproduktionen sitzen ließ. Die Lagerbestände drückten auf dem Markt die Preise – vermutlich langfristig.