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CPU-Z 1.52.1 liefert detaillierte Hardware-Informationen

Soeben ist die überarbeitete Version des kostenlosen Tools CPU-Z erschienen. CPU-Z analysiert die Prozessordetails und bietet seit der Version 1.52 auch Informationen zu im System befindlichen Grafikkarten. Das Tool liefert umfangreiche Informationen über den verwendeten Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher. Die überarbeitete Version 1.52.1 ist jetzt erschienen und steht zum kostenlosen Download bereit.

CPU-Z gibt alle Prozessordetails an: Produktname, Stepping, Kernspannung und unterstützte Befehlssätze. Das Tool analysiert als unabdingliches Helferlein in der Testumgebung auch den Cache, das Mainboard, Arbeitsspeicher, SPD und Grafikkarte.

Neuerungen der 1.52-Version:

Neues Design mit “Graphics” Tab.
Neue 64-bit version
NVIDIA nForce 980a Chipset Unterstützung
Intel Core i5 und Core i3 Prozessoren
Intel Atom Z530, Pentium DC E6300 (2.8GHz), Core 2 Solo Prozessoren
Intel P55 and US15W Chipsatz Support
AMD Phenom TWKR Support
AMD Phenom X2 “Callisto” und Athlon X2 “Regor” Prozessoren
AMD Opteron 6-core “Istanbul” Prozessor
Support für Windows 7
Neue Intel-Logos

Was man auch noch wissen sollte…

…ist, welchen Arbeitsspeicher man in seinem PC oder Notebook oder Netbook verwendet. Nach einigen Jahren der Nutzung werden die wenigsten das noch wissen. Nun könnte man ja den PC aufschrauben und nachsehen, wäre eine Möglichkeit. Eine weitere Möglichkeit sind kleine Tools, die man sich meist kostenlos auf den Rechner holen kann. Diese lesen die relevanten Daten aus und zeigen dem Nutzer dann die gewünschten Informationen an.

Der Arbeitsspeicher ist ein Teil eines komplexen Systems, ohne ihn würde ein PC nicht funktionieren. Erhältlich ist er in Riegeln, die Speicherbausteine enthalten. Diese Speicherbausteine haben eine unterschiedliche Größe, je nachdem, was gewünscht ist. Die meisten der heutigen Arbeitsspeicher umfassen etwa 1 bis 2 GB. Im Laufe der Zeit wurden die Speichermodule immer wieder verbessert, mittlerweile ist man vom Ursprung SDRAM bei DDR2 – dem gängigsten Speichermodul – und DDR3 Ram – der absoluten Neuheit – angekommen.

Mit diesen Informationen allein ist es jedoch nicht getan, wenn man seinen Arbeitsspeicher austauschen möchte. Auch auf die Taktfrequenzen kommt es an. Diese werden in MHz angegeben und drücken die Schnelligkeit aus, mit welcher die Daten verarbeitet werden. Die Taktung sollte gleich sein, denn ansonsten bestimmt das langsamste Modul den Rhythmus. Wenn Beispielsweise ein Modul 1 GB besitzt und das andere 800 MB, dann arbeitet der Rechner nur mit einer Leistung von 800 MB, da mehr bei dem kleineren Modul einfach nicht möglich ist. Die tatsächliche Leistung beider Speichermodule kann also nicht ausgenutzt werden. Weiterhin wird bei den Arbeitsspeichern auch noch zwischen normalem und Dual-Channel unterschieden. Dual-Channel bedeutet, dass zwei gleichgroße Speicherriegel gleichzeitig bedient werden. Dies erhöht die Arbeitsleistung, da statt der 64 Bit – die regulär über den Datenbus verarbeitet werden – nun die doppelte Menge an Informationen verarbeitet werden können.

Der Austausch des Arbeitsspeichers im Notebook

Um seinen Arbeitsspeicher im Notebook aufzurüsten, hat man zwei Möglichkeiten. Die erste ist: Man wagt es sich selbst, die zweite ist: Man geht zum Händler und lässt den machen.

Der Selbstaustausch:

Eigentlich ist es nicht schwer, sein Notebook selbst aufzurüsten, sofern man sich ein bisschen in der Materie auskennt und vor allen Dingen weiß: Was mag mein Notebook, welche Hardware ist kompatibel mit meinem Notebook und welche schrottet es mir, welchen Arbeitsspeicher kriege ich zum Laufen?
Letzteres ist eines der Hauptprobleme, die beim Austausch des Arbeitsspeichers auftreten. Ein Riegel allein funktioniert wunderbar. Kommt ein zweiter dazu passiert gar nichts mehr. Manche Notebooks scheinen auch recht wählerisch zu sein. Nur weil es bei einem funktionierte, bedeutet es noch lange nicht, dass das auch auf das nächste Notebook zutrifft. Da hilft nur eines – probieren. Grundsätzlich sollte man jedoch auch hier dasselbe beachten wie bei einem großen PC – immer zwei gleiche Riegel einsetzen, denn viele Arbeitsspeicher verstehen sich nur mit ihren Familienmitgliedern und halten nichts von Fremden. Außerdem sollte man auch nie versuchen Jung und Alt unter ein Dach zu bekommen. Hier kommt es meistens zu Reibereien, die für Abstürze und ähnliches sorgen.

Wer keine Lust hat, sich damit auseinanderzusetzen, geht zum Fachhändler. Der Vorteil beim Händler liegt auf der Hand. Zum einen weiß er genau, wo sich der Arbeitsspeicher in dem jeweiligen Notebook – Modell befindet, zum anderen hat er viel verschiedene Speichervarianten vor Ort, die alle nacheinander ausprobiert und getestet werden können. Im Regelfall wird man also vor Ort fündig. Außerdem wird das Gerät vor Ort getestet, so dass man das Geschäft meist als glücklicher Kunde verlässt.

Notebooks und Tuning

Die meisten kennen das Problem, nach einiger Zeit wird das Notebook oder Netbook super langsam – selbst eine Schnecke wäre wahrscheinlich schneller – und so wirklich funktioniert gar nichts mehr. Meistens liegt es daran, dass das Notebook schon wieder etwas älter ist und bei den ständigen Änderungen an Software und Co. einfach nicht mehr den gängigen Standards entspricht. Dies führt unweigerlich zu Komplikationen.

Allerdings muss man nicht verzweifeln und gleich an den Kauf eines neuen Notebooks denken. Viel interessanter ist es doch, sein altes Notebook aufzurüsten und somit wieder den aktuellen Standards anzupassen. Im Regelfall ist es viel leichter, ein Notebook aufzurüsten, als es den Anschein hat, denn ein Notebook offenbart sein Innerstes meist sofort, wenn die Bodenplatte entfernt wurde. Mit einem größeren Arbeitsspeicher – meist sind maximal 1 GB Arbeitsspeicher enthalten – kann die Rechenleistung und somit auch die Arbeitsgeschwindigkeit schon um ein vielfaches verbessert werden.
Auch Prozessoren, Festplatten, Grafikkarten u. ä. können problemlos ausgetauscht werden.

Bei all seinen Arbeiten muss man jedoch sehr sorgfältig sein. Eine vorherige Datensicherung sollte grundsätzlich auf dem Programm stehen. Wenn die Veränderungen an dem Notebook innerhalb der Garantiezeit vorgenommen werden und ein Garantiefall eintritt, sollte man das Gerät zurückrüsten, bevor man es in die Reparatur gibt.

Fallen die Preise weiter?

Wie ja alle fleißigen Leser bereits wissen, ist 2008 DAS Jahr gewesen, in dem der „Superarbeitsspeicher“ DDR3 den Hardwaremarkt bereichert hat. Wie ebenfalls alle wissen, kann sich kaum einer den DDR3 auch wirklich leisten, weil er einfach zu teuer ist. Zwar hat sich an den Preisen schon einiges getan, aber trotzdem ist ein DDR3 Speichermodul immer noch viel teurer als der preisgünstige DDR2 RAM.

Die positive Nachricht für alle ist jedoch, dass Intel  Konkurrenz bekommen hat, denn auch AMD hat fleißig an der Entwicklung eines Arbeitsspeichers der DDR3 Kategorie gearbeitet. Zusätzlich hat AMD mit dem RD890 Chipsatz (Sockel AM3) eine Möglichkeit geschaffen, die den DDR3 Ram auch unterstützt. Diese Problematik ist auf den meisten Rechnern zu finden, denn nicht alle unterstützen den DDR3-RAM. Meist ist dieser Arbeitsspeicher nur auf High-End-Rechnern zu finden.

Es dürfte sicherlich interessant sein zu verfolgen, wie weit der Konkurrenzdruck die Preise für den DDR3 nach unten drücken wird und welche Rolle dabei die DDR2 Module übernehmen werden, denn immerhin steht der DDR3-RAM auch in Konkurrenz zu seinen Vorgängern.

Datensicherung

Datensicherung ist ein leidiges Thema, aber es lässt fast keinen Besitzer eines Computers unberührt. Datenverlust führt in den meisten Fällen zu bösen Überraschungen. Falls man sich zu den Glücklichen zählen darf und ein Backup besitzt und dies nicht veraltert ist, muss nur die defekte Festplatte ersetzt werden. Ansonsten beginnt eine Odyssee sondergleichen. Es gibt viele Programme im Internet, die einem bei einem „logischen“ Defekt, also bei einem Defekt, bei dem die Hardware noch in Ordnung ist, weiterhelfen. Handelt es sich jedoch um einen „physikalischen“ Defekt, also um einen Fehler, bei dem die Hardware nicht mehr funktioniert, muss, sofern die Daten unverzichtbar sind, meist ein spezialisiertes Unternehmen konsultiert werden.

Diese Datenrettung könnte mit einfachen Mitteln vermieden werden, indem man regelmäßig Daten sichert. Um Datenverlust vorzubeugen reicht, für eine Privatperson, meist eine Sicherung auf einer externen Festplatte aus. Dies würde in den fast allen Fällen ausreichen um bei einem plötzlichen Defekt des Datenträgers nicht völlig hilflos dazustehen. Aber meist ist der User zu bequem seine Daten regelmäßig zu sichern, da bei modernen Festplatten immer seltener Defekte auftreten. Ein Verlust ist dennoch sehr schmerzlich, denn es bleibt fraglich ob man, zum Beispiel die letzten Urlaubsfotos, für viel Geld von einem spezialisierten Unternehmen zurück holen lässt, da es doch mit einem relativ hohen Kostenaufwand verbunden ist.

Aber nicht nur Privatpersonen können vom plötzlichen Datenverlust betroffen sein, auch Unternehmen sind nicht davor geschützt. Da es das Gesetz in vielen Fällen von Unternehmen verlangt Daten über einen längeren Zeitraum zu sichern, haben viele Unternehmen bereits dementsprechend sichere Vorkehrungen getroffen und sichern regelmäßig ihre Daten. Es gibt sogar Firmen die sich auf Datensicherung und auf Datenrettung spezialisiert haben.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Datensicherung ein oft an Wichtigkeit unterschätztes Thema ist. Bei ausreichender Sicherung würde sich aber im Falle des Falles viel Ärger und Geld sparen lassen.

Falsche Hardware ist wirklich frustrierend

Wer seinen Rechner “tunen” oder sich ein komplett neues System zusammenstellen will, sollte sich an einen Fachmann seines Vertrauens wenden.

Zumindest finanziell ist PC- technisches Halbwissen nicht zu empfehlen. Denn falsche Komponente bei ebay und Co. zu erstehen, ist eben nicht immer die günstigste Variante.

Ein Fachmann kann euch nicht nur über die genaue Leistung und Funktionsweise der Hardware informieren, sondern euch auch gleich sagen, ob das gewünschte Teil zum Rest passt.

Ein Beispiel ist der Erwerb einer Festplatte. Das Mainboard ist hinüber, ihr ersteht ein Neues und denkt euch: “Da könnte ich mir doch gleich eine neue Festplatte gönnen, vielleicht eine größere.”
Soweit ja gar keine schlechte Idee, wenn man weiß, dass das besagte neue Board nur Platz für eine S-ATA Platte bietet. Wer das nicht weiß, ist bei eBay ziemlich aufgeschmissen und kauft prompt die altbekannte IDE Festplatte.

Kennt man sich nicht mit Kompatibilität einzelner Komponenten aus, könnte man sich bei einem solchen Fehlkauf glatt in den A… – na ihr wisst schon – beißen. Das böse Erwachen habt ihr nun, sowie das Wissen, dass ihr das falsch gekaufte Teil niemals zum gleichen Preis wieder loswerdet – zumindest meistens.

Also, die Differenz beim Verkauf müsst ihr nun wegstecken und noch einen Versuch starten, ein passendes Teil zu bekommen.

Diesmal seid ihr hoffentlich schlauer und wendet euch gleich an einen Fachmann. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Das Selbe Spiel gilt bei sämtlichen anderen Hardwarekomponenten, wie zum Beispiel beim Arbeitsspeicher. Die meisten neuen Mainboards haben Steckplätze für DDR2 Speicher. Alte Boards hingegen stehen mehr auf DDR1 oder gar SD-RAM. Also: Wer keine Ahnung von Steckplätzen, DDR Ram und solchen Dingen hat, dem hilft auch eBay nicht wirklich weiter. Leider ist das dort nämlich nicht wie beim Autoteile- Kauf. Wäre ja auch ziemlich aufwendig, wenn jeder PC irgendwelche Schlüsselnummern hätte.

Wie dem auch sei. Bevor man also mit ganz vielen, ganz neuen und total sinnlosen Teilen in seinem Wohnzimmer sitzt und versucht, das “Puzzle” irgendwie zusammen zu kriegen, schaut man am besten einfach ins Branchenbuch, sucht sich die Adresse eines Computerladens raus und marschiert entweder mit dem zu verbessernden PC, oder aber mit einer Vorstellung von dem, was man überhaupt braucht (Leistung, für welchen Gebrauch das Ganze ist, etc.) dorthin.

Und schon haben wir den nächsten Vorteil des kleinen Computerladens um die Ecke: Wer wirklich zwei linke Hände und null Plan hat, kann sich Alles professionell zusammenbauen lassen, und das oft für wenig Geld oder sogar kostenlos.

Fazit: Ebay und Co. basteln euch euer System nicht zusammen und geben auch nicht an, was womit zusammenpasst. Das kann nur der Fachhandel.

Und noch ein Tip für Profibastler: Auch für euch lohnt sich ein Abstecher in den Laden. Ihr bekommt da immer die besten Tips für neue Hardware. Und das, ohne sich teure PC- Zeitschriften gekauft zu haben.

Arbeitsspeicher für ein Leben lang?

Wie lange ist Lebenslang?
Lebenslange Garantie – Limited Lifetime Warranty
Gerne wird von unseren Interessenten und Kunden darauf hingewiesen, dass Wettbewerbsprodukte anstatt mit einer Garantie von nur 10 Jahren mit einer wesentlich längeren Garantie angepriesen werden. Nämlich werden mancherorts DIMM und SO-DIMM angeboten, meist von US-Herstellern stammend, die mit einer “Lebenslangen Garantie ausgestattet” sind.
So mag sich nun der Käufer sagen, „länger als 10 Jahre lebe ich locker, und vielleicht ist mein neuer PC oder Notebook nun wirklich der Freund meines Lebens“. Und sozusagen mit dem Kauf eines solchen DIMM oder SO-DIMM eine Lebensversicherung für seine Arbeitsspeicher mit ab zu schließen ist doch wirklich ein verlockendes Angebot.
Der IT-Verantwortliche kalkuliert, „manche unserer Server und Systeme sind ja länger als 10 Jahre in Betrieb, da gehe ich lieber auf Nummer sicher und Kaufe das Produkt welches mir ein Leben lang nach Ausfall ersetzt wird“. Man muss nämlich wissen nach den Netzteilen, der Harddisk und der CPU ist der Arbeitsspeicher eine der am meisten zu Ausfällen neigenden Komponenten in einem Server.
Jetzt ist es aber schlichtweg so, dass man in Falle solch einer vermeintlich beruhigenden vernünftigen Entscheidung für eines dieser Produkte bereits nach 2-3 Jahren eine unangenehme Überraschung erleben könnte. Der Begriff „Lebenslange Garantie“ entstand durch die Übersetzung durch die Importeure und Händler dieser Produkte der in der USA gerne verwendeten Begriff „Lifetime warranty“ bzw. einer „Limited Lifetime warranty. Diese „Lebenslange Garantie“ hört sich erst einmal sehr gut an. Viel besser als 2 Jahre, 5 Jahre oder sogar 10 Jahre Garantie.
Die Ernüchterung aber folgt nun. Der Zeitraum den eine „Lebenslange Garantie“ bzw. “Limited Lifetime Warranty“ darstellt umfasst nicht das Leben des Käufers wie man zuerst annehmen würde, auch nicht einen sehr sehr langen Zeitraum von 40-50 Jahre oder für immer bzw. bis in alle Ewigkeit. Dies suggeriert uns aber ein abstrakter Begriff wie „ein Leben lang“ auf den ersten Blick, und es wird auch leider sehr gerne vorsätzlich von den Anbietern in ihren Shops und auch EBAY so verwendet.
Leider handelt es sich aber ganz banal um den Zeitraum der üblichen “Lebensdauer“ eines Gerätes. Der ist aber erfahrungsgemäß lang, aber offiziell bei einem Notebook, einem PC, einer Workstation einem Drucker oder eines Servers nur ca. 3- 5 Jahre. Man könnte sich auch grob aber ohne Rechtsanspruch an den AFA-Tabellen des Finanzamts orientieren.
Jetzt können Sie in etwa Einschätzen in welchen Zeitraum eine „Lebenslange Garantie“ vom Anbieter geleistet wird. Im Ursprungsland dieses Terminus ist dies jedem Bekannt und kein Problem für alle Verkäufer und Käufer.
In unseren Landen sorgt dieser Zusatz leider immer noch für Staunen ob der hohen Qualität und Haltbarkeit der Produkte dieser aus USA oder Asien stammenden Hersteller.
Der Gesetzgeber hat aber dieser unklaren Rechtslage und auch irreführenden Werbung ein Ende gesetzt und erlaubt die Verwendung dieses Begriffes nicht mehr. Ebenso verstößt ein Anbieter gegen das Wettbewerbsrecht wenn er eine Garantie anbietet die länger als 30 Jahre gelten soll. Damit würde er in die gesetzlich geregelten Verjährungsfristen eingreifen und diese verlängern.
Sie können nun selbst entscheiden welche Aussage zum Zeitraum der Garantie für einen Arbeitsspeicher Sie für transparenter und vertrauensvoller erachten. 10 Jahre Garantie oder Lebenslang.

Die Auswirkungen sinkender DRAM-Preise

Für die gesamte Performance bzw. Geschwindigkeit eines Computers ist, neben dem Prozessor, der Arbeitsspeicher mindestens genauso wichtig. Während die meisten PC-Anwender für CPUs und Grafikkarten jedoch bereit sind gutes Geld zu zahlen, wird beim Kauf von Arbeitsspeicher gerne gespart.
Eine Erweiterung des Arbeitsspeichers gilt als einfachste Methode einem PC zu größerer Leistungsfähigkeit zu verhelfen. Der Arbeitsspeicher, kurz RAM, ist sozusagen das Kurzzeitgedächtnis eines Computers. RAM steht für „Random Access Memory“. Ohne RAM, dessen Inhalt bei Unterbrechung des Stromkreises verloren geht, läuft gar nichts. Die meisten Speicherchips basieren in der heutigen Zeit auf DRAM. DRAM bedeutet dynamischer RAM und muss alle paar Millisekunden neu beschrieben werden, damit der Inhalt nicht vergessen wird. Da RAM und CPU sehr eng zusammenarbeiten sollte man sich gerade in der heutigen Zeit für ein etwas besseres RAM-Modul entscheiden, welches mit entsprechend guten Zugriffszeiten aufwarten kann. Klar sind die extrem billigen Angebote für No Name Speicher sehr verlockend, doch auch die Marken-Module sind inzwischen durchaus für jeden erschwinglich. Die DRAM-Preise befinden sich nun schon seit längerer Zeit in einem Sturzflug. Speichermodule gibt es heute vergleichsweise zu absoluten Schleuderpreisen, was am Überangebot auf dem Markt liegt. Verschiedene Prognosen behaupten sogar, dass sich am Preisniveau von DRAM kaum etwas ändern wird, da das Überangebot auf dem Markt zu einem gnadenlosen Wettbewerb zwischen den Anbietern führt und dadurch ein enormer Preisdruck entstanden ist. Dieser Wettbewerb wird durch die inzwischen vielen No Name Hersteller zusätzlich angeheizt. Viele DRAM-Hersteller haben deshalb bereits hohe Verluste erlitten bzw. müssen auch in naher Zukunft weiterhin mit hohen Verlusten rechnen. Durch die konstant sinkenden DRAM-Preise sind die Hersteller natürlich zum Handeln gezwungen, sofern sie nicht längst Maßnahmen ergriffen haben. Einige Speicherchipspezialisten haben ihren Chip-Ausstoß um ein vielfaches erhöht, was allerdings nicht zum erhofften Ziel geführt hat. Der Umsatz der Chip-Hersteller ging weiter zurück, da sie nicht in der Lage waren, den Preisverfall durch die gesteigerte Produktion aufzufangen. Viele Firmen versuchen die finanziellen Verluste, die aus dem DRAM-Preisverfall entstehen, durch Abbau von Personal oder anderen Einsparmöglichkeiten zumindest zu reduzieren. Inzwischen haben sogar einige Hersteller ihre Kapazitäten der schwachen Nachfrage angepasst und sie gekürzt. Experten glauben aber, dass nur weitere Kapazitätskürzungen und eine damit verbundene weitere Absenkung der produzierten DRAM-Mengen weltweit für Entspannung sorgen kann. Da eine Erholung der Speicherchippreise bei weitem nicht in Sicht ist, haben andere Anbieter auch schon zu drastischeren Maßnahmen gegriffen und haben bereits den Verkauf von DRAMs in den Spottmarkt gestoppt. Sie erfüllen nur noch ihre Vertragspflichten. Auf jeden Fall kann man sagen, dass die Firmen auf den DRAM-Preisverfall reagiert haben. Das beweisen auch zahlreiche andere Beispiele. Viele DRAM-Produzenten bauen beispielsweise DRAM-Bauformen mit weniger Konkurrenz, Kombichips oder NAND-Flash-Speicherchips um ihre Verluste auszugleichen oder die Profite zu retten. Viele Chiphersteller haben auch ihre Speicherchipsparten in eigenständige Unternehmen ausgegliedert, um so den Preisschwankungen dieses Marktes zu entgehen. Viele große DRAM-Hersteller suchen sich mittlerweile auch Partner für Investitionen in Fertigungswerke, um sich anschließend den Chipausstoß zu teilen.Ob und wann es zu einer Konsolidierung der Speicherchipbranche kommt, ist momentan überhaupt nicht abzusehen. Während DRAM-Hersteller in naher Zukunft wieder mit steigendem Umsatz rechen, sind Marktforscher davon überzeugt, dass sich die momentane Situation leider nicht so schnell ändert.

DRAM bei Wikipedia

Der Unterschied des Arbeitsspeichers

Normale SDRAM-Module transportieren Daten bei einem Takt von 133 MHz mit einer Übertragungsrate von 1,06 GB/s. Module mit DDR-SDRAM (Double Data Rate – Synchronous Dynamic Random Access Memory) arbeiten mit nahezu der doppelten Datenrate. Dies wird durch einen ganz simplen Trick möglich gemacht, denn ein Datenbit wird hier bei der auf- und bei der absteigenden Flanke eines Taktsignals übertragen, was zuvor nur bei der aufsteigenden Flanke möglich war.

Bei diesem Double-Data-Rate-Verfahren ist es erforderlich, dass die Anzahl der zusammenhängenden angeforderten Daten immer mindestens genauso groß ist wie die doppelte Busbreite, damit es zu der gewünschten Beschleunigung kommt. Dies kann jedoch nicht immer der Fall sein, so dass, im Vergleich zu einem einfachen SDRAM, DDR-SDRAM bei gleichem Takt nicht ganz exakt die doppelte Geschwindigkeit hervorbringt. Außerdem werden Steuersignale, anders als die Datensignale, nur mit einer Taktflanke übertragen.

Das DDR1-Verfahren arbeitet mit Frequenzen von 100 MHz, 133 MHz, 166 MHz und 200 Mhz. Diese Taktfrequenzen werden verdoppelt. Die Speicherchips benötigen hier eine Versorgungsspannung von 2,5 V und 64 Bit Busbreite und weisen dadurch einen relativ niedrigen Stromverbrauch vor.

Die maßgeblichen Unterschiede von DDR1 und DDR2 liegen in einer höheren Taktung und geringeren Versorgungsspannung von DDR2. Dadurch kommt auch eine deutlich verbesserte Speicherbandbreite und Leistungsaufnahme zustande. Dies wiederum bedeutet, dass die Leistungsaufnahme in dem Bereich der Versorgungsspannung sinkt und mit 1,8 V die Wärmeentwicklung im Vergleich zu DDR1 mit 2,5 V fast halbiert wird. Selbst bei hohen Taktfrequenzen sorgt eine so genannte On-Die-Termination für eine reflektionsarme Signalanpassung. DDR2 wurde entwickelt für Frequenzen in den Bereichen von 400 MHz, 533 MHz, 667 Mhz, 800 Mhz und 1066 MHz. Diese Angaben berücksichtigen bereits eine Verdoppelung der Taktsignale. Innerhalb der unterschiedlichen Taktraten gibt es wieder verschiedene Varianten. DDR2-1066-Speicherchips bringen es sogar auf Transferraten von 8,5 GB/s.

Die DDR3-Technologie stellt eine weitere Entwicklung des Konzeptes von DDR2 dar. Hier wird nicht mit einem 4-fach-Prefetch, also mit 4 Bit, sondern mit 8 Bit (8-fach-Prefetch) gearbeitet.
Neue Speicherchips mit 512 Mibit Kapazität sollen für eine schnelle Verarbeitung von Daten mit 8.500 Mibps sorgen. Eine deutliche Beschleunigung des Datentransfers gegenüber den Vorgängern ist somit gewährleistet. Des Weiteren benötigt ein DDR3-SDRAM nur noch 1,5 V, statt 2,5 V gegenüber DDR2, was besonders für den mobilen Einsatz von Vorteil ist. DDR3 arbeitet mit effektiven Taktfrequenzen von 800 MHz, 1066 MHz, 1333 Mhz und 1600 Mhz. Bei letzterer Frequenz wird eine Datenrate von 12,8 GB/s erreicht.

Experten gehen davon aus, dass die DDR3-SDRAM-Technologie bis 2009 bereits einen Anteil von rund 65% auf dem Speichermarkt haben wird.