Arbeitsspeicher und Hardware Blog
Live Response: Datensicherung Arbeitsspeicher
Autor torsten | 31.01.2010 | Kategorie Arbeitsspeicher
Datensicherung mit “Live Response”: Das Tool bietet Computernutzern erweiterte Möglichkeiten zur Datensicherung. Das Programm sichert im Betrieb Daten aus dem Arbeitsspeicher und erhält damit auch alle flüchtigen Informationen, die nicht auf der Festplatte abgelegt werden.
Mit Live Response können folgende Daten gesichert werden: Arbeitsspeicher, Treiber, Accounts, Netzwerkverbindungen, die Registry, Verlauf, Passwörter und Informationen aus Chatprogrammen. Selbstverstädnlich können Anwender genau definieren, welche Daten sie mit Live Registry sichern möchten. Die Datensicherung kann auch als Dokument im Format PDF ausgedruckt werden.
Live Response läuft ab Windows 98 SE. Alle Daten werden per USB gesichert, so dass ein USB-Anschluss vorhanden sein muss.
Arbeitsspeicher aufrüsten: Nicht jeder RAM passt
Autor torsten | 23.01.2010 | Kategorie Arbeitsspeicher
Wenn der PC bei Anwendungsprogrammen sein Tempo nach unten korrigiert, ist es an der Zeit für mehr Power: Mit einem leistungsstarken Arbeitsspeicher gewinnen auch alte Computer wieder an Arbeitsgeschwindigkeit.
Im Fachhandel und im Internet ist ein breites Angebot an Arbeitsspeichern aller Bauarten und Preisklassen verfügbar. Nicht jeder Arbeitsspeicher passt jedoch in jeden PC.
Arbeitsspeicher unterscheiden sich grundsätzlich mit ihrer Anzahl an Kontakten. RAM der Bauweisen SDR, DDR, DDR2 und DDR3 unterscheidet sich anhand der jeweiligen Kontakteanzahl. Im Beiheft, das jedem Rechner beiliegt, findet man die nützlichen Angaben für den Kauf. Der verbaute Arbeitsspeicher lässt sich auch anhand kostenloser Tools für den PC anzeigen.
Bei einem Neukauf müssen Interessenten darauf achten, beim verbauten RAM-Typ zu bleiben. In den meisten älteren Rechnern sind DDR2-Arbeitsspeicher verbaut, die dann auch entsprechend ihres Typs aufgerüstet werden. Die neuen Module sollten eine identische Speicherkapazität aufweisen.
Bei billigen Arbeitsspeichern von Anbietern ohne Support vor und nach dem Kauf tritt manchmal ein Problem mit der Erkennung der neuen Komponenten durch den PC auf - hier hilft dann nur ein Umtausch.
Der richtige Arbeitsspeicher
Autor torsten | 18.01.2010 | Kategorie Arbeitsspeicher
Je mehr Arbeitsspeicher, desto schneller die Arbeitsleistung des Rechners. Desktop und Notebook können auf Daten, die im Arbeitsspeicher abgelegt sind, deutlich schneller zugreifen als auf gespeicherte Festplatten-Informationen. Mit hoher Kapazität des Arbeitsspeichers wächst auch das mögliche Speichervolumen - die Arbeitsgeschwindigkeit wird verbessert.
Eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ist sinnvoll, wenn der Rechner “lahmt”. Meist hapert es mit der Rechnerleistung, wenn mehrere Anwendungsprogramme gleichzeitig laufen. Alle Daten, die nicht auf dem Arbeitsspeicher ausgelagert werden können, werden auf der Festplatte gespeichert. Der Datenzugriff verzögert sich und verlangsamt das System.
Arbeitsspeiche kann vergleichbar preisgünstig nachgerüstet werden. Im Fachhandel wird Arbeitsspeicher der Generation DDR2 und DDR3 angeboten, wobei ältere PCs noch auf DDR2 laufen. Mindestens 1 GB sind empfehlenswert - besser läuft der Rechner mit 2 GB RAM. Welcher Speicherriegel-Typ benötigt wird, kann im Handbuch des PC abgefragt werden. Selbstverständlich lässt sich der RAM auch einfach ausbauen: Die Typenbezeichnung ist dann auf dem Speicher ersichtlich.
Arbeitsspeicher mit Wasserkühlung
Autor torsten | 24.12.2009 | Kategorie Arbeitsspeicher
Es tut sich viel auf dem Speichermarkt: DDR3 RAM wird in immer mehr Computersystemen verbaut und das neue DDR4-System befindet sich längst in der Entwicklung. Neues gibt es auch aus dem Hause Kingston, dem bekannten Speicherprodukte-Hersteller aus den USA.
Neue Produktfotos von Kingston legen die Vermutung nahe, dass der Hersteller für seine DDR3 Arbeitsspeicher ein neues Kühlsystem anbietet. Auf Produktfotos sind Anschlüsse für eine Wasserkühlung erkennbar.
Nähere Informationen zu den vermutlich neuen Kingston-Modulen mit Wasserkühlung gibt es leider noch nicht. Auf der Consumer Electronics Show könnte es im Januar aber nähere Details geben.
Arbeitsspeicher: Preise auf Rekordhoch
Autor torsten | 10.12.2009 | Kategorie Arbeitsspeicher
Kurz vor Weihnachten steigen die Preise für Arbeitsspeicher traditionell an - mit einem solchen Preishoch wie im Dezember 2009 haben aber auch die Branchenkenner nicht gerechnet.
Die neuen DDR3-Module werden bereits in hochwertigen Rechnern verbaut. DDR2 Arbeitsspeicher kommen hingegen noch in vielen günstigen Systemen zum Einsatz. Da die Hersteller mit Fertigungsproblemen für DDR2 RAM zu kämpfen haben, sind aktuell die Preise nach oben geschnellt.
Der günstige Arbeitsspeicher von A-DATA mit 4 GB kostet heute mindestens 50 Euro. Noch im November legten Käufer für denselben Arbeitspeicher nur 35 Euro auf die Ladentheke. Ende 2008 kostete der RAM von A-DATA sogar nur die Hälfte: 25 Euro.
Käufer können sich nach den Fertigungsproblemen bei DDR2 RAMs und dem damit verbundenen Preishoch aber jetzt auf leicht sinkende Preise freuen. Einige Module sind heute schon günstiger erhältlich als im November. Megagünstige Sparpreise wie 2008 kurz vor Weihnachten fallen aber in diesem Jahr für Arbeitsspeicher aus.
Arbeitsspeicher: DDR4 klopft an die Tür
Autor torsten | 23.10.2009 | Kategorie Arbeitsspeicher
Gerade erst hat die Industrie auf die neuen DDR3-RAMs umgerüstet und schon ist bereits der Nachfolger in Planung: DDR4 kommt.
Verschiedene Hersteller rüsten sogar jetzt erst auf DDR3 um. Die billigen Speicherpreise haben die Hersteller arg gebeutelt und Investitionen in neue Techniken verhindert. Die Speicherindustrie rechnet ab jetzt mit einem (Über-)Lebensalter von zwei Jahren für den neuen DDR3-Standard. DDR4 wird aber schon früher erwartet, wenn auch nicht für den Massenmarkt. Der neue Speicher-Standard DDR4 rüstet noch einmal um eine verdoppelte Datenübertragungsqualität pro Takt auf.
Die neuen DDR4 Arbeitsspeicher werden mit 100 MHz (bis 3200 MHz) und einer Nominalspannung von 1,2 Volt erwartet. Die derzeit angebotene Speichermenge von 4 GB soll auch überschritten werden.
DDR2 gilt ab sofort als Ausläufermodell. Beim Kauf eines Rechners ist also darauf zu achten, ob bereits DDR3 unter der Abdeckung steckt. Viele Händler werden sich nun von älteren “Ladenhütern” trennen, die aber meist nicht auf DDR3 umgerüstet werden können.
Starker Preisanstieg bei Arbeitsspeichern
Autor torsten | 03.10.2009 | Kategorie Arbeitsspeicher
Trendwende am Speichermarkt: Arbeitsspeicher wird wieder teurer. Gehört die günstige Aufrüstung von Desktops und Notebooks damit der Vergangenheit an? Zumindest für alle, die noch auf die bewährte DDR2-Technik setzen, wird es laut Branchenkennern in Zukunft noch teurer.
In vielen Systemen werden noch DDR2 Arbeitsspeicher genutzt. Standard ist bei den neuen Rechnern der Highend-Klasse aber längst DDR3 - werksseitig. Da viele Verbraucher aber aufgrund der Steckplatzkapazitäten noch ihre DDR2 RAMs aufstocken, haben Fertigungsengpässe jetzt die Preise verteuert.
Ein beliebter 4 GByte-Speicher kostet heute 50 Euro auf dem Speichemarkt. Vor wenigen Wochen war das gleiche Speichermodul noch 15 Euro billiger zu bekommen. Die Preisschraube zieht sich weiter zu. Damit haben sich viele DDR2 Module im Vergleich zum Winter 2008 fast im Preis verdoppelt.
Weil die Preise für DDR2 Arbeitsspeicher mit Überproduktionen in den Keller gefallen waren, drosselten die Hersteller ihre Produktion und können die steigende Nachfrage jetzt kaum noch bedienen.
Arbeitsspeicher-Typen und Speicher-Informationsmodul von Windows
Autor admin | 29.09.2008 | Kategorie Arbeitsspeicher
Betriebssystem sowie die Anwendungsprogramme eines Computers können immer zwei verschiedene Arten von „Arbeitsspeicher“ nutzen.
Bei dem ersten Typ handelt es sich um den so genannten „physikalischen Speicher“. Damit ist der Speicher gemeint, welcher sich in den zu einem Computer zugehörigen Speicherchips befindet. Dies bezeichnet man als RAM (Random Access Memory), welches bereits beim Kauf eines Rechners in diesem enthalten ist.
Die zweite Art von Arbeitsspeicher bezeichnet man als „Auslagerungsspeicher“ oder auch „virtuellen Speicher“. Der Auslagerungsspeicher hat seinen Platz in der Festplatte und ein Betriebssystem hält einen Teil hiervon zum Auslagern von einzelnen Speicherbereichen frei, so dass es auf diesen Auslagerungsspeicher zurückgreifen kann, sollte sich die Kapazität des physikalischen Speichers verringern.
Ein Betriebssystem entfernt Daten aus dem physikalischen Speicher, bei denen es davon ausgeht, dass der Benutzer des Rechners diese in absehbarer Zeit nicht wieder brauchen wird und schreibt diese Daten auf die Festplatte. Anschließend werden durch das Betriebssystem neue Daten geladen, welche der Benutzer nun gerade benötigt. So wird der Speicherinhalt auf die Festplatte „ausgelagert“. Der Auslagerungsspeicher arbeitet nicht so schnell wie ein physikalischer Speicher, weshalb die Betriebssysteme versuchen, wenn möglich solche Daten, die oft benötigt werden, im physikalischen Speicher zu belassen.
Ein gesamter Arbeitsspeicher besteht also aus dem physikalischem und dem virtuellem Arbeitsspeicher.
Das Speicher-Informationsmodul ist ein Fenster, in dem u.a. die Auslastung der beiden Arbeitsspeicher angezeigt wird. In dem Betriebssystemen von Windows nennt sich dieses Modulfenster „Task-Manager“. In der Version XP hat man darauf Zugriff, indem man durch Rechtsklick auf die Taskleiste, dieses Fenster aufruft. Unter dem Menüpunkt „Systemleistungen“ werden dann die Kapazitäten der jeweiligen Speicher angezeigt.
Als Alternative kann man den Task-Manager auch mit der Tastenkombination STRG/ALT/ENTF aufrufen, wie dies auch in älteren Versionen von Windows möglich ist.
Das Speicher-Informationsmodul ist in seinem Modulfenster in verschiedene Bereiche geteilt.
Im oberen Bereich werden Daten über die Speicherkapazität des physikalischen Speichers angezeigt, wie z.B. belegter Speicher, Pufferspeicher oder auch der gesamte Speicher. Die Werte hierfür werden in Byte und Megabyte angegeben.
Der untere Bereich des Modulfensters ist in drei Anzeigen aufgeteilt, welche sich in Bereiche für den Gesamtspeicher, also der Summe aus virtuellem und physikalischen Speicher, für den physikalischen Speicher, sowie für den virtuellen Speicher gliedern. Rote Bereiche zeigen den belegten Speicherplatz und grüne Bereichen den jeweiligen freien Speicherplatz an.
Nachfolgend noch einige Hinweise
Möchte man die Informationen des Speichermoduls auswerten, so ist es ratsam, sich nach aktuellen Trends umzuschauen, da die exakten Werte für die Speichertypen ständig wechseln.
Falls ein Rechner nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung hat, so kann man den Auslagerungsspeicher erhöhen oder sich auch mehr physikalischen Speicher erwerben.
Wenn der Computer oft nur sehr langsam arbeitet und es scheint, als würde er permanent nur auf der Festplatte arbeiten, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der physikalische Speicher des Systems ziemlich ausgeschöpft ist und so der Rechner auf den Auslagerungsspeicher zurückgreifen muss, welcher natürlich wesentlich langsamer arbeitet. In solchen Fällen ist es unbedingt zu empfehlen, den physikalischen Speicher zu erhöhen, womit die Geschwindigkeit des Rechners dann auch effizient beschleunigt wird.
Arbeitsspeicher
Autor admin | 03.08.2008 | Kategorie Arbeitsspeicher
In jedem Computer muss ein Arbeitsspeicher vorhanden sein, der notwendigen Daten zum aktuellen Zeitpunkt bereithalten muss. Schon seit einigen Jahren werden diese Speichermodulen bei Personalcomputer als DDR-SDRAM bezeichnet.
DDR-SDRAM steht dabei für “Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory”. Diese Innovation erreicht fast die doppelte Bandbreite gegenüber dem traditionellen SDRAM-Speicher, indem die Neuentwicklung ein Datenbit über die steigende UND die fallende Flanke des Taktsignals ohne Erhöhung der Taktfrequenz überträgt.
Damit das DDR-Verfahren zur gewünschten Beschleunigung führt, sollte die Anzahl der zusammenhängenden angeforderter Daten stets größer oder gleich der doppelte Busbreite sein. Dies kann aber technisch bedingt nicht immer gesichert werden, daher ist der DDR-SDRAM im Vergleich zum älteren SDRAM-Standard bei gleichem Takt nicht genau doppelt so schnell. Ergänzend ist zu beachten, dass Steuer- und Adresssignale in Abweichung von den Datensignalen lediglich in einer Taktflanke gegeben werden können.
DDR-SDRAM für Desktop-Computer DIMMs haben 184 Pins (im Gegensatz zu 168 Pins auf SDRAM oder 240 Pins auf DDR2-SDRAM). DDR für Notebooks haben 200 Pins, was die die gleiche Anzahl wie bei DDR2 SO-DIMMs bedeutet. DDR-SDRAM arbeitet bei einer Spannung von 2,5 V, im Vergleich zu 3,3 V für SDRAM. Dies führt zu erheblich reduziertem Stromverbrauch.
DDR wurde vom DDR2-SDRAM abgelöst, um durch einige Änderungen eine höheren Taktfrequenz zu ermöglichen, arbeitet aber nach wie vor nach dem gleichen Prinzip. DDR3-SDRAM ist ein neuerer Standard, bietet eine noch schnellere Performance und einige neue Features.
Bei DDR2-SDRAM wird statt mit einem Zweifach-Prefetch mit einem Vierfach-Prefetch gearbeitet. Prefetching bedeutet, dass pro Adressierung die Daten parallel von mehreren Adressen ausgelesen und geschrieben werden können.
DDR2-SDRAM Speichermodule besitzen 240 Pins ebenso wie DDR3-SDRAM. DDR2-Module sind aber nicht kompatibel mit den alten DDR-Modulen und benötigen daher unterschiedliche Slots.
Zwecks Erhöhung der Taktraten und zur gleichzeitigen Senkung der Stromanforderung wurde die Versorgungsspannung von DDR2-Modulen auf 1,8 Volt verringert. Dies verringert auch die Wärmeentwicklung.
DDR3 ist eine Weiterentwicklung des DDR2-SDRAM, bei dem nicht mehr ein Vierfach-Prefetch sondern ein Achtfach-Prefetch verwendet wird wird.
Die neuen Chips sind damit deutlich schneller als DDR und auch DDR2-Speicherchips. Auch konnte die Spannung etwas gesenkt werden, wodurch dieser Speichertyp für den mobilen Einsatz prädestiniert ist, wo man auf längere Akkulaufzeiten Wert legt.
Man geht davon aus, dass die neue Speichergeneration im nächsten Jahr einen Marktanteil von Zwei-Drittel am gesamten DRAM-Markt überschreiten wird.
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