Arbeitsspeicher: DDR4 klopft an die Tür

Gerade erst hat die Industrie auf die neuen DDR3-RAMs umgerüstet und schon ist bereits der Nachfolger in Planung: DDR4 kommt.

Verschiedene Hersteller rüsten sogar jetzt erst auf DDR3 um. Die billigen Speicherpreise haben die Hersteller arg gebeutelt und Investitionen in neue Techniken verhindert. Die Speicherindustrie rechnet ab jetzt mit einem (Über-)Lebensalter von zwei Jahren für den neuen DDR3-Standard. DDR4 wird aber schon früher erwartet, wenn auch nicht für den Massenmarkt. Der neue Speicher-Standard DDR4 rüstet noch einmal um eine verdoppelte Datenübertragungsqualität pro Takt auf.

Die neuen DDR4 Arbeitsspeicher werden mit 100 MHz (bis 3200 MHz) und einer Nominalspannung von 1,2 Volt erwartet. Die derzeit angebotene Speichermenge von 4 GB soll auch überschritten werden.

DDR2 gilt ab sofort als Ausläufermodell. Beim Kauf eines Rechners ist also darauf zu achten, ob bereits DDR3 unter der Abdeckung steckt. Viele Händler werden sich nun von älteren “Ladenhütern” trennen, die aber meist nicht auf DDR3 umgerüstet werden können.

ViewSonic bringt erstes Netbook auf den Markt

Der amerikanische Unterhaltungselektronikhersteller präsentiert in seinem Portfolio ab jetzt auch ein stylisches Netbook: VNB101 heißt das Modell.

ViewSonic, vielfach von der internationalen Fachpresse ausgezeichnet, produziert vornehmlich CRT-Monitore, Flüssigkristallbildschirme, Plasmabildschirme, Tablet-PCs, Smart Displays und Videoprojektoren. Die deutsche Zentrale des amerikanischen Monitor-Spezialisten befindet sich in Stuttgart.

Das Netbook VNB101 wird in drei Farben angeboten, die für den deutschen Markt scheinbar wie geschaffen sind: Gold, Rot und Schwarz. Das Leichtgewicht bringt es auf 1,1 Kilogramm und verfügt über ein 10 Zoll-Display – mit energiesparender LED-Hintergrundbeleuchtung.

Noch einige Details zur Ausstattung: 1 GB Arbeitsspeicher, 160 GB Festplatte, Intel Atom N280-Prozessor mit 1,66 GHz, 2 x USB 2.0, WLAN 802.11 g, Ethernet.

Der Preis liegt bei freundlichen 299 Euro.

Link zum Modell auf der ViewSonic-Homepage -> VNB101

Starker Preisanstieg bei Arbeitsspeichern

Trendwende am Speichermarkt: Arbeitsspeicher wird wieder teurer. Gehört die günstige Aufrüstung von Desktops und Notebooks damit der Vergangenheit an? Zumindest für alle, die noch auf die bewährte DDR2-Technik setzen, wird es laut Branchenkennern in Zukunft noch teurer.

In vielen Systemen werden noch DDR2 Arbeitsspeicher genutzt. Standard ist bei den neuen Rechnern der Highend-Klasse aber längst DDR3 – werksseitig. Da viele Verbraucher aber aufgrund der Steckplatzkapazitäten noch ihre DDR2 RAMs aufstocken, haben Fertigungsengpässe jetzt die Preise verteuert.

Ein beliebter 4 GByte-Speicher kostet heute 50 Euro auf dem Speichemarkt. Vor wenigen Wochen war das gleiche Speichermodul noch 15 Euro billiger zu bekommen. Die Preisschraube zieht sich weiter zu. Damit haben sich viele DDR2 Module im Vergleich zum Winter 2008 fast im Preis verdoppelt.

Weil die Preise für DDR2 Arbeitsspeicher mit Überproduktionen in den Keller gefallen waren, drosselten die Hersteller ihre Produktion und können die steigende Nachfrage jetzt kaum noch bedienen.

Sieben Stunden Laufzeit

Davon träumt wahrscheinlich so mancher Notebook-Besitzer, der nach zwei bis drei, manchmal auch vier Stunden sein Notebook zur Steckdose trägt um es anzuschließen, damit er weiter arbeiten kann. Nicht so das Acer Aspire 4810 T, welches sage und schreibe bis zu sieben Stunden! durchhält.

Mit einem Gewicht von zwei Kilogramm ist es ein wahres Fliegengewicht unter den Notebooks und da es auch nur 29 Millimeter hoch ist, besticht es auch optisch durch das schmale Design. Aussehen allein ist jedoch nicht alles, auch unter der Haube muss die Leistung stimmen.
Das tut sie. Um Strom zu sparen wurde der Core 2 Solo Prozessor direkt auf der Platine festgemacht. Durch diese Taktik spart man etwa fünfmal mehr Strom ein, als bei der üblichen Befestigung der Prozessoren, zumal der Prozessor an sich mit nur 5,5 Watt Stromverbrauch zu Buche schlägt, wo seine Kollegen noch bei 25 Watt liegen. Dementsprechend klein ist auch die Kühlung ausgefallen, da sich dieser Prozessor nicht sehr stark erhitzt.

Toll ist ebenfalls, dass in diesem schicken Notebook bereits Arbeitsspeicher der DDR3-Klasse stecken. Insgesamt vier Gigabyte bringt das Notebook mit. Damit lässt sich schon ordentlich arbeiten. Preislich bewegt sich das Aspire 4810 T so um die 650 Euro. Nicht ganz billig, aber diesem Preis wird das Notebook auf jeden Fall gerecht.

Core-i7-/i5-Rechner von Dell: Studio XPS 8000

Neuigkeiten aus dem Hause Dell, die vor allem die Herzen eingefleischter Online- und Computer-Gamer schneller schlagen lassen dürfte: Mit der Studio XPS 8000 kommt der erste Core-i7-/i5-Desktop-Rechner auf den Markt.

Die günstigste Studio XPS kostet knapp 900 Euro. Verbaut ist ein Core i5 750 Prozessor mit 2,66 GHz Taktrate und 8 MByte L3-Cache. Der Arbeitsspeicher umfasst 3 GB und kommt als neues DDR3 RAM-Modul daher. Auf der Festplatte haben 320 GByte Daten Platz. Für die Grafik wurde eine Radeon HD 4350 Grafikkarte verbaut.

Wer es gern ein wenig flotter hat: Die beste Leistung liefert der Core i7 870 Prozessor mit 2,93 GHz, 8 MByte L2-Cache. Arbeitsspeicher wird bis zum aktuell möglichen Maximum von 16 GByte angeboten. Die größte Festplatte fasst 1,5 Terrabyte. Unter den Grafikkarten ist die angebotene GeForce GTX260 der sprichwörtliche Renner.

Das System kommt mit Vista Home. MIt dabei außerdem: FireWire-Anschluss, 19-in-1-Kartenleser, E-SATA-, S/PDIF- und USB-2.0-Ports, 7.1-HD-Surround-Sound.

Envy-Edelnotebooks von HP

HP bringt seine Edelnotebookserie “Envy” jetzt auch nach Deutschland. Bisher waren die exklusiven Alleskönner nur in den USA unter dem Label Voodoo PC erhältlich. Ab Oktober gibt es das Envy13 und Envy15 auch beim deutschen Händler.

Das schmale Envy13 miss 13,1 Zoll und fällt damit in die Subnotebook-Kategorie. Das Gewicht beträgt 1,7 Kilo. Unter der chicen Haube steckt ein Core 2 Duo Prozessor SL 9400, der von 3 Gbyte Arbeitsspeiche unterstützt wird. Für die Grafik zeigt sich eine Mobility Radeon HD 4330 verantwortlich. Das optische Laufwerk fehlt.

Der größere Bruder Envy15 hat ein Display von 15,6 Zoll und wiegt 2,4 Kilo. Auch hier verzichtet HP auf das Laufwerk, legt dafür aber einen externen DVD-Brenner und einen Zusatzakku bei. Verbaut ist ein Core i7 720 QM Prozessor – ein Quadcore mit ausreichend Power. Bis zu 16 Gbyte Arbeitsspeicher sind möglich. Handesüblich verbaut sind allerdings “nur” 8 GByte.

Angeboten werden nur die zwei genannten Aussattungen. Preislich geht es bei 1.700 Euro los.

Edel und Teuer

Auch Sony hat sich in den Netbookmarkt eingeschaltet und sein erstes Netbook entworfen. Das schicke und äußerst edle Vaio Mini hat alles, was ein Netbook haben muss und entspricht mit seinem inneren auch dem aktuellen Standard. Das edle Design hebt es in der Preisklasse deutlich an.
Insgesamt wiegt das kleine Netbook 1,2 Kilogramm und hält sich damit noch im Rahmen. Die Bildschirmdiagonale beträgt 10,1 Zoll und ist somit auch ganz passabel. Im Inneren befindet sich ein Prozessor aus der Atom-Reihe von Intel mit 1,6 Gigahertz Taktrate. Der Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte auch absoluter Standard. Eine 160 Gigabyte-Festplatte rundet das Ganze ab.

Eine nette Spielerei hat das kleine Netbook ebenfalls an Bord. Es kann mit der Stereoanlage, dem TV, dem Handy und Servern und PCs verbunden werden, wahlweise über DLNA oder Kabel. Für die Internetverbindung ist das Netbook mit integriertem W-LAN bestens gerüstet und über eine Bluetooth-Schnittstelle können problemlos Daten an andere Geräte übertragen werden. Ebenfalls zur Standardausstattung gehören zwei USB-Anschlüsse, ein VGA-Anschluss, Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrophone sowie integrierte Kartenlesegeräte für SD-Karten und die Sony-Speichermarkten Memory-Stick.

Laut Sony sollte der Verkauf des guten Stücks seit Ende letzten Monat laufen. Erhältlich ist das Netbook in den Farben, weiß, pink und Braun. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499 Euro.

Acer Aspire Timeline: Neues Notebook-Leichtgewicht

Der Notebookhersteller Acer bringt demnächst sein neues Modell Aspire Timeline 1810T auf den Markt – hier bereits die ersten Details vorab.

Das Aspire Timeline könnte eine ideale “Zwischenlösung” für alle sein, denen Netbooks nicht ausreichen und Subnotebooks etwas zu teuer sind. Mit seinem 11,6 Zoll Display (1366 x 768 Pixel) liegt das Aspire Timeline etwa zwei Zentimeter über dem Netbook-Bildschirmdurchschnitt. Mit einem Gewicht von 1,4 Kilo eignet sich das Leichtgewicht auch ideal für die Reise.

Interessant: Acer kündigt mehrere Farbvariationen an.

Unter der Haube steckt ein Core 2 Solo Prozessor, mit dessen Hilfe bis zu acht (!) Stunden Akkulaufzeit möglich sein sollen. Das Display wird per LED beleuchtet. Der Standard-Arbeitsspeicher umfasst 2 GB, kann aber bis auf 4 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet werden. Auch die Festplatte zeigt sich mit 250 GByte vollkommen gerüstet für den normalen Speicherbedarf.

Zur Standardausrüstung gehören weiterhin: Bluetooth, WLAN, UMTS (optional), HDMI, VGA und 3 USB-Anschlüsse. Zusätzlich wird ein Kartenleser für SD, xD und Memory angekündigt. Das Aspire Timeline kommt mit Windows Vista an Bord.

Der Preis wird mit 500 Euro angekündigt.

Neues Medion-Notebook beim Discounter

Der Lebensmitteldiscounter Aldi legt am 3. September wieder ein Notebook der Marke Medion auf. Das Medion Akoya P7612 kommt für 699 Euro in die Regale und zeigt sich für seinen günstigen Preis außerodentlich multimedial.

Das chice Multimedia-Gerät glänzt mit einem schmalen Gehäuse und 17,3-Zoll Display. Verbaut ist eine Grafikkarte der Marke Nvidia Geforche mit einer Leistung von 256 MB. Für die Prozessorenleistung zeigt sich ein T6500 von Intel verantwortlich, der sich mit 2,1 GHz sehr leistungsfähig zeigt.

Auch der Arbeitsspeicher kann sich sehen lassen: 4 GB sind werksseitig bereits verbaut. Auch die Festplatte lässt mit einer Speicherkapazität von 500 MB keine Wünsche und opulente Fotoalben-Speicherplätze offen. Standardmäßig gibt es einen DVD-Brenner dazu und eine Webcam mit 1,3 Megapixeln.

Das integrierte Soundsystem mit Lautsprechern und Subwoofer soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Fernseh-Fans dürfte zudem der integrierte DVB-T-Tuner interessieren. Das 16:9-Format kommt Fernsehfans ebenfalls entgegen.

Fazit: Ein gut ausgestattetes Multimedia-Notebook für private Anwender.

Netbook für Schüler

Intel hat dieses Notebook bereits vor einem Jahr angekündigt und als dritte Generation vorgestellt, doch erst jetzt ist dieses schicke Notebook in Deutschland erhältlich. Schon äußerlich ist das kleine Notebook sehr ansprechend. Sein, um 180 Grad drehbarer, Bildschirm lässt sich bemalen und beschreiben. Der Touchscreen darf natürlich nur mit dem mitgelieferten Stift bemalt werden. Die schwenkbare Kamera sorgt für zusätzlichen Spaß beim Chatten.

Doch auch das Innenleben des „Schüler-PCs“ kann sich sehen lassen. Intel hat einen Atom N270 Prozessor verbaut. Der Arbeitsspeicher beträgt ein Gigabyte, was für das Netbook, welches etwa die Größe einer DVD-Hülle hat, schon recht ordentlich ist. Die Bildschirmdiagonale misst 8,9 Zoll.

Die Festplattenkapazität beträgt 60 GigaByte. Die Akkulaufzeiten unterscheiden sich, je nach Modell, von 4 bis 6 Stunden. Zwei USB-Ports, ein Speicherkartenslot für SD-Karten und der VGA-Anschluss runden das Ganze ab.

Insgesamt wiegt das Netbook maximal 1,45 Kilogramm – ein Fliegengewicht unter den Netbooks. Passend für Schüler wurde auf den Netbooks eine Schulsoftware installiert, die der Vermittlung von Medienkompetenz in den Schulen dienen soll. Auch das Betriebssystem Windows XP Home oder Windows XP Professional kann auf Wunsch vorinstalliert werden. Der Startpreis liegt, ohne Betriebssystem, bei knapp 300 Euro bis etwa 450 Euro inklusive Betriebssystem.