Was man auch noch wissen sollte…

…ist, welchen Arbeitsspeicher man in seinem PC oder Notebook oder Netbook verwendet. Nach einigen Jahren der Nutzung werden die wenigsten das noch wissen. Nun könnte man ja den PC aufschrauben und nachsehen, wäre eine Möglichkeit. Eine weitere Möglichkeit sind kleine Tools, die man sich meist kostenlos auf den Rechner holen kann. Diese lesen die relevanten Daten aus und zeigen dem Nutzer dann die gewünschten Informationen an.

Der Arbeitsspeicher ist ein Teil eines komplexen Systems, ohne ihn würde ein PC nicht funktionieren. Erhältlich ist er in Riegeln, die Speicherbausteine enthalten. Diese Speicherbausteine haben eine unterschiedliche Größe, je nachdem, was gewünscht ist. Die meisten der heutigen Arbeitsspeicher umfassen etwa 1 bis 2 GB. Im Laufe der Zeit wurden die Speichermodule immer wieder verbessert, mittlerweile ist man vom Ursprung SDRAM bei DDR2 – dem gängigsten Speichermodul – und DDR3 Ram – der absoluten Neuheit – angekommen.

Mit diesen Informationen allein ist es jedoch nicht getan, wenn man seinen Arbeitsspeicher austauschen möchte. Auch auf die Taktfrequenzen kommt es an. Diese werden in MHz angegeben und drücken die Schnelligkeit aus, mit welcher die Daten verarbeitet werden. Die Taktung sollte gleich sein, denn ansonsten bestimmt das langsamste Modul den Rhythmus. Wenn Beispielsweise ein Modul 1 GB besitzt und das andere 800 MB, dann arbeitet der Rechner nur mit einer Leistung von 800 MB, da mehr bei dem kleineren Modul einfach nicht möglich ist. Die tatsächliche Leistung beider Speichermodule kann also nicht ausgenutzt werden. Weiterhin wird bei den Arbeitsspeichern auch noch zwischen normalem und Dual-Channel unterschieden. Dual-Channel bedeutet, dass zwei gleichgroße Speicherriegel gleichzeitig bedient werden. Dies erhöht die Arbeitsleistung, da statt der 64 Bit – die regulär über den Datenbus verarbeitet werden – nun die doppelte Menge an Informationen verarbeitet werden können.

Kommentare sind geschlossen.