Dual Channel Betrieb für DDR-basierende Systeme |
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Vereinfacht gesagt verdoppelt eine Dual Channel Konfiguration im Vergleich
zum Singel Channel Modus die theoretische Datentransferrate
ihres Systems. Dies geschieht durch das Bündeln
eines passendes Modulpaares in Verbindung mit einem
parallelen Speicherzugriff auf die beiden Speicherkanäle.
Hier erklären wir im folgenden unter welchen Vorraussetzungen
und Konfigurationen der Dual Channel Modus möglich
ist. In diesem Dokument geht es ausschließlich
um den Dual Channel Modus der Chipsätze für
DDR1 DRAM wie z.b. Intel i865, i875 und den in die AMD-CPU
integrierte Northbridge usw.
Im Laufe der Entwicklung wurde der Dual Channel Modus verbessert und die Anforderungen an die Speichermodule auch modifiziert. So bieten neuere Chipsätze für DDR2 Arbeitsspeicher erweiterte Möglichkeiten für DDR2 und DDR3 Systeme wie den Flex Mode und andere Verbesserungen, mehr dazu finden sie hier.
Arbeitsspeicher Konfiguration für einen Dual Channel Betrieb
Zwei oder VierDIMMs - Symmetrische Bestückung
Der Dual Channel Modus wird vom System für den jeweiligen Speicherkanal EINZELN aktiviert wenn sie 2 identische DIMMs wie folgt einsetzen:


Vorraussetzungen für einen Dual Channel
Modus
- Paarweise Verteilung der DIMMs in jedem der Speicherkanäle (Modulpaar)
- Identische Modulkapazität des Modulpaares (128MB, 256MB, 512MB, 1GB, etc.)
- IdentischeDRAM Technologie des Modulpaares (128Mb, 256Mb, 512Mb oder 1Gb)
- Identische DRAM Busbreite der auf dem Modulpaar verwendeten DRAMs (x8 or x16)
- BeideModule entweder nur single-sided (1 Rank) oder nur dual-sided (2 Rank)
- Spiegelbildliche Bestückung der Memoryslots
Hinweis: Konfigurationen die nicht diese Vorraussetzungen erfüllen arbeiten automatisch im Single Channel Modus.
Folgende Bedingungen innerhalb eines Modulpaares müssen nicht erfüllt sein:
- Gleicher Hersteller des Moduls, oder der DRAM-Bausteine
- Identische Timing, Zugriffzeiten usw.
- Gleiche Geschwindigkeitsklasse der DDR-Module (PC2100, PC2700 oder PC3200)
Hinweis:Die Geschwindigkeit des Bustaktes und des Speicherzugriffs für den gesamten Arbeitspeicher wird vom langsamsten im System eingebauten DIMM vorgegeben.
CompuRAM GmbH,10.3.2008
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