Haben Ihre Speichermodule dieselbe Qualität wie die Original-Speichermodule meines Systemherstellers?
Unsere Module stammen von den gleichen Herstellern wie die sogannten Original-Speichermodule und entsprechen ebenso 100% den gleichen Industriestandards wie JEDEC, INTEL und oder notwendigen individuellen Designs. Wir unterhalten weltweit Kontakte zu diesen Herstellern um die Qualität sicher zu stellen.
Das Produktportfolio von CompuRAM umfasst Speicheraufrüstungen für Workstations, Mainboards, Server, PCs, Drucker und Notebooks, sowie Module nach Industriestandards.
CompuRAM liefert rund 4.000 Speicherkomponenten für alle Computersysteme namhafter Hersteller, sowie Lösungen für Spezial- und Altgeräte.
Aufgrund unserer ausschliesslichen Spezialisierung auf Arbeitsspeicher und unserer langjährigen Erfahrungen und besten Kontakten zu Speicher- und Systemherstellern, können wir unseren Kunden qualitativ hochwertige und absolut kompatible Produkte zu sehr guten Konditionen und möglichst kurzen Lieferzeiten anbieten.
Sollte ich besser Speichermodule mit oder ohne ECC (= non ECC) bestellen?
Zuerst sollte sichergestellt werden, dass Ihr Computersystem ECC unterstützt; dies ist meist aus dem Handbuch Ihres Geräts ersichtlich. Sollte Ihr Gerät ECC unterstützen, so empfiehlt sich eine Bestückung mit ECC-Speichermodulen dann, wenn der Computer beispielsweise als Server benutzt wird und daher eine erhöhte Systemstabilität und Datenintegrität erwünscht ist.
Beim Einsatz von sogenannten "Fremdspeichern" in PRIMERGY-Servern gibt das System eine entsprechende Warnmeldung aus:
"Von Fujitsu nicht freigegebenes Speichermodul entdeckt - Eingeschränkte Garantie!" "Non Fujitsu Siemens Company Memory Modules detected - Warranty restricted!"
Diese Meldung bezieht sich nicht auf die Gerätegarantie, wie man missverständlich annehmen könnte und wohl auch seitens des Herstellers so sollte, sondern explizit auf die Garantie für das einzelne Speichermodul. Das Modul wurde von uns bezogen und die Garantie dafür wird von uns geleistet. Näheres hierzu lesen bitte auch in unserem Statement: (285 KB)
4 GB oder mehr Systemspeicher ist installiert, trotzdem zeigt das Betriebssystem weniger verfügbare Speicherkapazität an?
Grundsätzlich ist zur Nutzung von mehr als 4GB Arbeitsspeicher ein 64-Bit Betriebssystem notwendig. Aufgrund der Anforderungen die sich aus der PC-Architektur ergeben, wie z.B. Motherboard Resourcen oder Limitierungen aufgrund des Betriebssystems, können manche Plattformen unter Umständen nicht die volle Kapazität des im System physikalisch eingebauten Arbeitsspeichers nutzen.
Der Grund hierfür ist, dass folgende Systemressourcen ebenfalls für interne Adressierungszwecke, Teile des Adressraums verwenden, und sich dadurch der für das Betriebssystem verwendbare Speicher von 4 GB oder weniger entsprechend verringert:
System BIOS
Motherboard Resources (I/OxAPIC)
Memory Mapped I/O
PCI Express Configuration Space
Additional PCI Device Memory (Graphics Aperture)
VGA Memory
etc.
Obwohl dieser nicht verfügbare Bereich dadurch scheinbar nicht nutzbar ist, ist er aber absolut notwendig, damit das System einwandfrei funktionieren kann.
Bei manchen neueren Systemen lässt sich durch Aktivierung des "Memory Remapping" im BIOS dieser Bereich in einen höheren Adressraum jenseits der 4GB verschieben, so dass der eingebaute Speicher für das Betriebsystem wieder nutzbar ist.
Unter Windows7 wird ebenfalls ab und zu weniger Speicher zur Verfügung gestellt als tatsächlich vorhanden. In unserem Blogbeitrag Mehr Arbeisspeicher für Ihr 64-Bit-System verraten wir Ihnen hierzu einen hilfreichen Trick.
Finden Sie hierzu auch ausführliche Erläuterungen aus Sicht von Microsoft:
Wieso sollte ich unbedingt ein BIOS-Update an meinem System durchführen, bevor ich zusätzlichen Speicher installiere?
Das BIOS (Basic Input Output System) ist die eigentliche Steuerzentrale Ihres Systems. Im BIOS sind alle wichtigen Informationen, Einstellungen und Steuerungsfunktionen Ihres System gespeichert.
Damit ein System optimal läuft, ist es unabdingbar, immer die aktuellste BIOS-Version auf dem System zu haben. Alle Systemhersteller bieten i.d.R. die aktuellsten BIOS-System zum Download auf ihren jeweiligen Homepages an. (Bitte lesen Sie hierzu auch Ihr Systemhandbuch.)
Da die Steuerungsfunktionen im BIOS auch Parameter enthalten wie z.B. Timing und Einstellungen für den Arbeitsspeicher (RAM), ist es wichtig sicherzustellen, dass spätestens beim Einbau von zusätzlichem Arbeitsspeicher die aktuellste BIOS-Version installiert ist.
Ein BIOS-Update ist also bei Problemen im Zusammenhang mit zusätzlichen bzw. neuen Komponenten stets das erste Mittel der Wahl. Dieses gilt sowohl für Original-Speichermodule, als auch für unsere CompuRAM-Speichermodule.
Wie kann ich überprüfen, ob mein Speicher überhaupt ordnungsgemäß im BIOS meines Systems integriert worden ist?
Mit dem Windows Memory Diagnostic Tool von Microsoft können Sie testen, ob der Speicher, unabhängig vom jeweils installierten Betriebssystem, überhaupt ordnungsgemäß vom BIOS in das System integriert ist:
Treten bei den Testläufen Fehlermeldungen auf, gilt es zunächst sicherzustellen, dass der Speicher überhaupt vom BIOS in das System integriert worden ist.
Treten bei den Testläufen keine Fehlermeldungen auf, d.h. der Speicher wird als O.K. getestet, kann der Fehler auch in der Installation/Konfiguration des Betriebssystems vermutet werden.
Downloaden können Sie das Windows Memory Diagnostic Tool und die dazugehörigen Durchführungshinweise direkt auf der Microsoft Homepage auf:
Wenn Sie MAC OS X einsetzten können Sie über den System Profiler die genauen Systemdaten direkt auslesen. System Profiler -> "Über diesen Mac" -> "Weitere Informationen"
Können kompatible CompuRAM-Speicher zusätzlich zu den Original-Speichern in einem System eingesetzt werden?
Ja, es können sowohl die kompatiblen CompuRAM-Speicher, als auch Original-Speicher zusammen in einem System eingesetzt werden, da beide den entsprechenden Spezifikationen von JEDEC etc. entsprechen.
Es werden Upgrades in unterschiedlichen Taktgeschwindigkeiten angeboten. Welches ist das richtige Upgrade für mich?
Grundsätzlich können Sie sich darauf verlassen, dass alle zu einem bestimmten Rechnermodell aufgeführte Upgrades kompatibel und mischbar sind. Sollte es spezielle Vorgaben zum Upgrade des Systems geben, weisen wir darauf speziell hin.
Die beste Lösung ist, zumal die Preise oftmals kaum differieren, Sie wählen das Upgrade mit der höchsten Taktfrequenz. z.B. 400MHz statt 333MHz oder 1333MHz statt 1066MHz usw.
Unsere Geschwindigkeitsbezeichnung bezieht sich stets auf die maximal möglichen Betriebsmodi des Speichermoduls.
Entgegen der immer noch weitläufig verbreiteten Meinung besitzen DIMM oder SO-DIMM keine eigene Taktung, sondern das Speichermodul wird immer vom Systembus getaktet.
Die maximale, speziell aber die minimale Taktfrequenz des Arbeitsspeichers wird direkt von den Möglichkeiten des Speichermoduls, des Chipsatzes, der CPU und oft auch des Systemherstellers vorgegeben. Der Takt stellt sich beim Rechnerstart durch BIOS-Routinen selbst auf maximal mögliche sichere Werte ein.
Zusammenfassend:
Das langsamste Speichermodul bestimmt stets den Takt für alle im System vorhandenen Speichermodule.
Sie können also beruhigt unterschiedlich „schnelle“ Module mischen, wenn wir diese anbieten.
Ihr Rechner stellt sich von alleine beim Rechnerstart auf ideale, stabile und sichere Werte ein.
Die Bezeichnung auf dem Speichermodul bzw. in der Artikelbeschreibung bezieht sich auf die maximalen Timing Werte. Diese sind nach JEDEC bzw. auch INTEL weltweit genormt. Für diese Normen gibt es unterschiedliche Schreibweisen. Z.B. beschreibt der Hinweis DDR400 oder PC3200 oder 400Mhz im Grunde stets ein und dieselbe Spezifikation.
Wir verwenden für unsere Upgrades stets die aktuellsten und schnellsten DRAM´s und keine alte Ware. D.h. dass wir tendenziell Upgrades ausliefern, die noch höhere maximale Timings erlauben als für Ihr System notwendig.
Es ist häufig der Fall, dass die maximale Aufrüstbarkeit in der CompuRAM-Produktdatenbank höher ist, als die ursprüngliche Herstellerangabe.
Unsere Datenbank wird permanent aktualisiert, denn neue DRAM-Technologien, Speichermodule oder BIOS- oder Softwarepatches lassen oft eine höhere Aufrüstung ohne Einschränkungen, bei gleicher Performance und Stabilität zu. Die meisten Hersteller pflegen diese Daten nicht ein.
Wie viel RAM lässt sich überhaupt unter Windows 32-bit und 64-bit Betriebssystemen adressieren?
Grundsätzlich ist zur Nutzung von mehr als 4GB Arbeitsspeicher ein 64-Bit Betriebssystem notwendig. Hier finden Sie eine Übersicht zum maximal möglichem Arbeitsspeicher der MS Windows-Betriebssysteme