Zu wenig RAM? Schnelltest mit Mac-Bordmitteln

Sie vermuten, dass Ihr Mac ein Arbeitsspeicher-Upgrade benötigt? Apple ist in diesem Fall wie Microsoft und sponsert seinem Betriebssystem praktischerweise ebenfalls ein eigenes Tool zur Speicherüberprüfung.

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| Katharina Krug | 2 Antworten
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Auch unter OS X ist demnach ein „Task-Manager“ an Bord. Auf dem Mac heißt das Tool jedoch „Aktivitätsanzeige“. Wie Sie damit herausfinden, ob eine RAM-Aufrüstung das gewünschte Performance-Plus bringt, erklären wir Ihnen hier im Detail.

So starten Sie das Mac-Bordmittel – „Aktivitätsanzeige“

Die „Aktivitätsanzeige“ finden Sie unter den Dienstprogrammen:

Schritt 1:
Wählen Sie in der linken Anzeige im Finder „Programme“ aus.

Schritt 2:
Hier öffnen Sie den „Dienstprogramme“-Ordner.

Schritt 3:
Klicken Sie an dieser Stelle auf das Tool „Aktivitätsanzeige“.

Alternativ können Sie die Aktivitätsanzeige auch über die Spotlight-Suche starten:

Schritt 1:
Rechts oben in der Menüleiste klicken Sie auf die Lupe.

Schritt 2:
Tippen Sie hier „Aktivitätsanzeige“ ein.

SpotlightSuche

Schritt 3:
Starten Sie das gefundene Tool.

Das können Sie mit der Aktivitätsanzeige über Ihren Arbeitsspeicher herausfinden

Applikationen, die den Speicher in Anspruch nehmen

Manche Programme belasten den Speicher besonders. So können Sie die Speicherfresser lokalisieren:

Schritt 1:
Klicken Sie in der Aktivitätsanzeige auf den Reiter „Speicher“. Zuerst werden Ihnen hier sämtliche Prozesse aufgelistet.

Schritt 2:
Zur besseren Übersicht empfiehlt es sich in der Menüleiste unter „Darstellung“ die Prozesse zu filtern. Wählen Sie im Kontextmenü „Meine Prozesse“ aus.

Schritt 3:
Die Speicherfresser werden Ihnen nun in der Liste angezeigt. Klicken Sie auf das jeweilige Programm und dann auf „Beenden“, wenn Sie den Applikationsprozess schließen möchten.


„Speicherdruck“-Grafik und Übersicht des belegten Speichers

Weiter unten in der Aktivitätsanzeige finden Sie eine kleine Grafik namens „Speicherdruck“. Hier können Sie erkennen, wie sehr der RAM Ihres Macs zu kämpfen hat. Sind viele Ausschläge nach oben zu sehen, dann müssen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den RAM Ihres Systems upgraden. Die Ausschläge zeigen nämlich die Speicherlast des Systems auf. Wenn Ihnen auch im Betrieb Leistungsabfälle auffallen, dann können Sie hiermit den Speicher als Grund ausmachen.

Genaue Informationen zur Speicherbelegung lesen Sie rechts neben der Grafik. Hier wird Ihnen angezeigt, wieviel „physikalischer Speicher“ zur Verfügung steht und wieviel davon belegt ist. Interessant wird es dann bei dem Wert „Verwendeter Swap“. Dieser Eintrag gibt einen Hinweis darauf, wieviel RAM Sie mindestens ergänzen sollten, damit Ihr Mac wieder rund läuft. Wenn der Wert hier über 0 ist, sollten Sie aufrüsten. Das daraus resultierende Performance-Plus ist dann nämlich erheblich.

VerwendeterSwap

Upgrade meines Mac-Arbeitsspeichers

In unserer Systemübersicht finden Sie Ihr MacBook und den kompatiblen Arbeitsspeicher. Leider lassen sich die allerneuesten MacBook-Modelle nicht mehr aufrüsten.

Problemlos upgraden können Sie jedoch auch sämtliche iMac-Modelle. In unserer Datenbank finden Sie Ihr Modell und den dazu passenden RAM.

Wir beraten Sie gerne! Melden Sie sich bei uns im Live-Chat, per Hotline oder Kontaktformular.

Wie Sie den neuen Arbeitsspeicher in Ihr MacBook einbauen, zeigen wir Ihnen hier.



2 Kommentare zu “Zu wenig RAM? Schnelltest mit Mac-Bordmitteln

  1. Louis

    Bereits am 24.05.2016 war die Aussage, dass man aufrüsten muss, nur weil man Swap benötigt, ein absoluter Blödsinn. Ich habe gerade 3.50GB im Swap bei 16GB, heute Vormittag waren es über 5GB. Ich habe keinerlei Performance Probleme. Ich habe 11 offene Fenster von Chrome, eines von Firefox, eines von Opera. Im Chrome sind alleine im ersten Fenster 78 Tabs!!! Offen. In den anderen rund 4 pro Fenster. Dazu läuft Affintiy Photo, Thunderbird, Affinity Designer, ein MAMP Server, LibreOffice, Bluefish und jede Menge kleine Programm in der oberen Bildschirmleiste. Es ist ein i5 Dual Core 2017er MacBook Pro 13″.

    Dazu müsste man erst einmal wissen, was Swap ist und dann müsste man noch die fachliche Kompetenz haben zu wissen wie ein Mac funktioniert. Der komprimiert Arbeitsspeicher schon seit vielen Jahren und lagert den komprimierten Arbeitsspeicher auf die Festplatte aus in komprimiertem Zustand. Da die Prozessoren seit Jahren längst schnell genug sind und die Festplatten seit Jahren aus SSD’s bestehen, bemerkt man bei einem Mac den ausgelagerten Arbeitsspeicher so gut wie gar nicht. Auch die neuen 32GB MacBooks machen deshalb aufpreismässig nur für wenige professionelle Anwender Sinn, die mehrere Videoproduktionen gleichzeitig am laufen haben und sich auch 2 Minuten pro Tag über das Jahr hinaus läppern. Der Rest kann sich den Aufpreis generell schenken.

    Ein Problem wird es nur wenn ein einziges Programm schon mehr als 4GB RAM benötigt, wie in diesem Beispiel und man dann ausgelagerten und gleichzeitig physischen RAM benutzen muss. Aber dieser Fall hat wohl keiner der ein 4GB Gerät hat und deshalb ist es hier auch bei 0.

    1. CompuRAM Redaktion

      Lieber Louis,
      vielen Dank dafür dass Sie Ihr umfangreiches Apple-Fachwissen mit uns teilen möchten.
      Es wäre auch gar nicht nötig gewesen mit Ihrem Eingangssatz eine Aussage als nicht sinnhaft anzuprangern, welche wir gar nicht getätigt haben um hier in unserem Blog etwas zu kommentieren. 🙂
      Wir freuen uns stets über das Feedback unserer User und Kunden.
      Wenn man unseren Artikel vorbehaltslos liest, fällt einem auf, dass die Frage ob der Apple-User nun mehr Arbeitsspeicher benötigt oder nicht über den „Speicherdruck“ beantwortet werden kann und nicht durch das Vorhandensein von Swap. Lediglich die Größe des Swaps kann Orientierung über die Kapazität des zusätzlich zu beschaffenden RAM sein.

      Sonnige Grüße
      Ihr CompuRAM-Team

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